Leitbild der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer

Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) ist eine bilaterale Auslandshandels­kammer im weltweit gespannten AHK-Netz, die den wirtschaftlichen Austausch zwischen der Tschechischen Republik und Deutschland aktiv fördert. Sie berät und unterstützt mit zahlreichen Dienstleistungen seit 1993 beim Markteintritt in Tschechien. Im Auftrag des Bundeswirtschafts­ministeriums bietet sie für deutsche und tschechische Unter­nehmen ein breites Netzwerk vor Ort und vertritt deren Interessen vor Politik und Öffentlichkeit. Die DTIHK berät und begleitet deutsche Unternehmen bei allen Aktivitäten auf dem tschechischen Markt – praxisnah, professionell und aus einer Hand.

Die AHKs vereinen drei Funktionen an ihren Standorten:

Die deutschen Auslandshandels­kammern (AHKs) bieten Unter­nehmen aus Deutschland und aus dem Gastland unter der Servicemarke "DEinternational" Dienstleistun­gen zur Unter­stüt­zung ihrer außenwirtschaftlichen Geschäfts­tätigkeit an - in Tsche­chien mit der DTIHK-Tochter­gesellschaft AHK Services.

Die AHKs vereinen Unter­nehmen, die in den bilateralen Wirtschaftsbezie­hun­gen aktiv sind. Diese Mitglieder verleihen der AHK Gewicht und Stimme, wenn sie gegenüber Politik, Wirtschaft und Verwaltung zur Förderung der bilateralen Wirtschaftsbezie­­hungen auftritt.


Offizielle Vertretung der deutschen Wirtschaft

Die AHKs sind die zentralen Akteure der deutschen Außen­wirtschaftsförderung im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland. Zugleich vertreten sie die deutschen Wirt­schaftsinteressen in ihren Gast­ländern und informieren und werben für den Standort Deutschland.

AHK-Netz

An 130 Standorten in 90 Ländern weltweit bieten Deutsche Auslandshandelskammern (AHKs) ihre Erfahrungen, Verbindungen und Dienstleis­tungen deutschen wie ausländischen Unternehmen an. AHKs sind in allen Ländern vertreten, die für die deutsche Wirtschaft von besonderem Interesse sind.

Die AHKs sind in Deutschland eng verbunden mit dem Netzwerk der deutschen Industrie- und Handelskammern (IHKs). Gemeinsam unterstützen IHKs und AHKs die deutschen Unternehmen beim Auf- und Ausbau ihrer Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ausland.

Dachorganisation der IHKs ist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der gleichzeitig das AHK-Netzwerk koordiniert und betreut. Die enge Zusammenarbeit mit den deutschen Wirtschaftsverbänden sorgt des Weiteren für eine unternehmens- und marktnahe Vernetzung der Büros. Die AHKs sind anteilig durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Schwerpunktthemen

Die DTIHK konzentriert sich derzeit auf sechs wirtschaftspolitische Schwerpunktthemen. Diese resultieren aus den alljährlichen Konjunkturumfragen der DTIHK über die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Tschechien. DTIHK-Mitglieder und viele weitere deutsche und tschechische Unternehmen und Investoren sehen laut den Umfragen den größten Handlungsbedarf in diesen Bereichen. Daher engagiert sich die DTIHK für diese Themen in ihrer politischen und Öffentlichkeitsarbeit und setzt sich bei Politik und Verwaltung mit entsprechenden Verbesserungsvorschlägen ein.

Praxisorientierte Berufsausbildung
Stärkung der Rechtssicherheit
Gute Bedingungen für Forschung & Entwicklung
Transparenz, fairer Wettbewerb und Integrität

Vertretungen der DTIHK

AFI-Preis

Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handels­kammer (DTIHK) wurde im November 2013 von der Association for Foreign Investment (AFI) und CzechInvest mit dem Preis für die langjährige Förderung des Investitionsklimas in Tschechien ausgezeichnet.

Die Jury begründete ihre Entscheidung mit den erfolg­reichen Bemühungen und Verdiensten der DTIHK um die deutsch-tschechischen Wirtschafts­beziehungen. Zur nachhaltigen Verbesserung des Investitionsklimas habe die DTIHK vor allem mit der Recherche und Verbreitung von Erkenntnissen aus der Privatwirtschaft beigetragen, die sie zudem in die öffentliche Debatte einbrachte.

Die DTIHK stellt sich vor