Bundesbank-Chef Weidmann trifft in Prag Vertreter der deutschen Wirtschaft

Der Präsident der Deutschen Bundesbank Jens Weidmann traf sich am Mittwoch bei einem gemeinsamen Abendessen in Prag mit Vertretern von Mitgliedsunternehmen der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer.

  • Treffen mit Vertretern der DTIHK-Mitgliedsunternehmen
  • v.l.n.r.: Jens Weidmann (Deutsche Bundesbank) und Jiří Rusnok (Tschechische Nationalbank)

Diskutiert wurde über die Kondition beider Volkswirtschaften und Herausforderungen, vor welchen deutsche Unternehmen auf dem tschechischen Markt aktuell stehen. DTIHK-Geschäftsführer Bernard Bauer wies dabei auf die Geschäftsaussichten der deutschen Investoren für das laufende Jahr hin und erläuterte, wie problematisch sich mittlerweile der akute Fachkräftemangel auf das Wachstum auswirkt.

Zuvor traf Weidmann den Gouverneur der Tschechischen Nationalbank Jiří Rusnok. Laut Rusnok fanden die beiden Zentralbanker in vielen Bereichen eine gemeinsame Sprache: „Wir waren uns unter anderem einig, dass die derzeitige Konjunktur die beste Zeit dafür ist, die nötigen Reformen umzusetzen, nicht nur in unseren beiden Volkswirtschaften, sondern auch in der Eurozone, deren langfristige Prosperität für Deutschland und Tschechien von entscheidender Bedeutung ist“. Als größtes globales Risiko für die Wirtschaft betrachten beide „den Anstieg protektionistischer Maßnahmen in den Handelsbeziehungen zwischen den wichtigsten Wirtschaftszentren der Welt“.

Ganze Meldung hier: https://www.cnb.cz/cs/verejnost/pro_media/

 Foto: DTIHK und CNB

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