Persönliche Kontakte und Fachkräfte: Fokus beim 6. CEE Procurement & Supply Forum

20 Einkäufer trafen in Prag auf Lieferanten aus 15 MOE-Ländern. Über 300 Matchmakings erfolgten auf dem größten Beschaffungstreffen in Mittelosteuropa. Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) und der Bundesverband für Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) veranstalteten am 22. Oktober das sechste internationale CEE Procurement & Supply Forum wieder in Prag.

„Die Digitalisierung verändert auch die Lieferketten, deshalb wird es immer wichtiger, sich weiterzuentwickeln und Schritt zu halten“, sagte Jörg Mathew, DTIHK-Präsident. „Ein Kern davon sind langfristige, nachhaltige Beziehungen zwischen Einkäufern und Lieferanten. Dieses Forum ist eine einzigartige Möglichkeit, sich mit solchen Business-Partnern zu vernetzen.“

Für die Zulieferer bedeutet Digitalisierung oft, sich massiven Veränderungen zu stellen. Die digitale Anbindung von Lieferanten und Einkäufern stand daher auch im Fokus des Forums. „Die Megatrends in Einkauf, Logistik und Supply Chain Management machen auch vor der CEE-Region nicht Halt. Den von Globalisierung und Digitalisierung ausgehenden technologischen Wandel möchten wir gemeinsam mit der DTIHK und weiteren Partnern aus dem gesamten CEE-Raum aktiv begleiten und beide Seiten – Einkäufer wie Lieferanten – aktiv unterstützen“, so Olaf Holzgrefe, Leiter International Business & Affairs des BME.

In über 300 Matchmakings kamen deutschsprachige Einkäufer und Lieferanten aus MOE zusammen und versuchten, ins Geschäft zu kommen. Organisatoren und Teilnehmer waren sich einig: Gute, persönliche Beziehungen zwischen Einkäufern und Lieferanten ersparen Zeit, Stress und Geld. Und das war auch das Ziel des Forums.

Die Zukunft liegt im menschlichen Kapital, hieß es weiter auf dem Forum. Besonders Mittelosteuropa „hat dahingehend Potential, das einfach nur genutzt werden muss“, ist Marta Naumovska Grnarova, Hauptgeschäftsführerin der Zavar Company, Makedonien überzeugt. Die MOE-Region bietet hohe Qualität und Produktivität in der Fertigung dank gut ausgebildeter Fachkräfte und modern ausgestatteter Fabriken. Dies bestätigt jedes Jahr auch die Konjunkturumfrage der DTIHK, in der die Qualität und Verfügbarkeit lokaler Zulieferer zu den Top3 Standortfaktoren zählt.

Foto @ Stanislav Milata


Kontakt:
Martin Marek

Tel.: +420 221 490 319
E-Mail: marek(at)dtihk.cz

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